Genetischer Code
c/c – homozygot Albino
C/c – heterozygot
C/C – Vollfarbe
Erbgang
Rezessiv
Chromosomale Lage
Chromosom 1
C steht für „Colour“ und bezeichnet ein voll pigmentiertes Tier. c kennzeichnet ein albinotisches Tier mit farblosem Fell und roten Augen.
Bei Farbratten wird der sogenannte c-Locus auch als Albino-Locus oder Colour-Locus bezeichnet. Er ist maßgeblich an der Regulierung der Pigmentbildung beteiligt – konkret an der Bildung oder Hemmung von Melanin.
Das Albino-Gen ist eine natürlich vorkommende Mutation, die in homozygoter Form die Entwicklung der Melanozyten beeinträchtigt. Diese Zellen sind für die Produktion von Melanin verantwortlich – jenem Farbstoff, der in Haut und Fell eingelagert wird und die typische Färbung des Tieres bestimmt.


Albino-Individuen kommen bei nahezu allen Tierarten vor und entstehen auch in natürlichen Populationen immer wieder spontan.
Aus gesundheitlicher Sicht kann das Fehlen von Melanin Nachteile mit sich bringen. Melanin schützt unter anderem vor schädlicher UV-Strahlung. Daher können Albino-Tiere eine erhöhte Anfälligkeit für Hauterkrankungen oder Hautkrebs zeigen.
Zudem kann Albinismus in manchen Fällen die Entwicklung der Netzhaut beeinträchtigen, was zu Seheinschränkungen führen kann – allerdings nicht zwangsläufig.
Abgesehen von diesen Aspekten unterscheiden sich Albino-Ratten in ihrer Lebensweise und Lebenserwartung nicht von vollpigmentierten Artgenossen.
