Roan/Husky

Andere Bezeichnung : Husky

Genetischer Code

    ro/ro – homozygot rezessiv
    Ro/ro – heterozygot
    Ro/Ro –kein Roan

Erbgang

    Rezessiv

Chromosomale Lage

    Unbekannt

Roan ist kein eigenständiger Farbschlag, sondern ein genetischer „Shade“, der eine Aufhellung des Fells bewirkt. Dieser Effekt tritt bei allen Farben auf, ist aber bei dunklen Farbschlägen wie Black am deutlichsten.

Herkunft: Ursprünglich von Futtertieren aus der Tschechoslowakei, bekannt in Schweden seit 1994, in den Niederlanden und Deutschland Ende der 1990er Jahre, in Südafrika ab 2006 nach Import.

Genetik & Zeichnungen: Typisch für Roan-Ratten ist eine auffällige Gesichtszeichnung: Meist zeigt sich eine weiße, v-förmige Blesse, die sich häufig bis unter die Ohren erstreckt. Die charakteristische Zeichnung entsteht, weil das rezessive Roan-Gen die Migration der Pigmentzellen im Verlauf der embryonalen Entwicklung beeinflusst. Ein weiteres markantes Merkmal betrifft die Augen: Obwohl diese bei Roan-Ratten grundsätzlich schwarz erscheinen, schimmert die Pupille bei Lichteinfall rötlich. Dieser Effekt ist ausschließlich an das Roan-Gen gekoppelt und steht in keinem Zusammenhang mit bekannten Genen für rote Augen wie PED (Pink Eyed Dilute) oder RED (Red Eyed Dilute).

Anmerkung: Wir unterscheiden bei Roan zwischen verschiedenen Zeichnungen, daher wird in der Kategorie „Zeichnungen“ besonders auf diese Vielfalt eingegangen.

Fellentwicklung: Jungtiere kommen in ihrer Grundfarbe zur Welt; Aufhellung beginnt meist ab der 6. Woche. Manche Roan-Ratten verblassen fast vollständig, andere nur leicht.

Zucht: Zur Hervorhebung des Shade-Effekts werden Tiere mit dunklen Farbschlägen und ausgeprägten Roan-Zeichnungen bevorzugt.

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