Andere Bezeichnungen: D´Argente
Genotyp
- Sm/* – eine Kopie des Silvermane‑Allels
- Sm/Sm – homozygot letal
- sm/sm – kein Silvermane
Erbgang
- Dominant
- Homozygot letal
Chromosomale Lage
- Unbekannt
Silvermane ist eine besondere Fellvariante. Die Grundfarbe des Tieres bleibt vollständig erhalten. Durch silber-weiße Haarspitzen wirkt das Fell insgesamt heller und bekommt einen silbrigen Glanz. Dieses Erscheinungsbild wird durch ein dominantes Gen verursacht, das die Transparenz des Haarschafts beeinflusst und dadurch den silbernen Effekt erzeugt.
Erwünscht ist eine dunkle Gesichtsmaske, vor allem im Bereich der Schnauze und den Augen, da sie einen schönen Kontrast zum silbrigen Fell bildet.

Silvermane beeinflusst nicht nur die Farbe, sondern auch die Struktur des Fells: Es wird weicher, feiner und fühlt sich geschmeidiger an. Aus diesem Grund sehen wir Silvermane nicht als Shade, auch wenn es auf einigen Websites fälschlicherweise so eingeordnet wird. Shades verändern nicht die Haarstruktur – bei Silvermane hingegen verändert sich das gesamte Fellbild spürbar, sowohl optisch als auch haptisch.
Unerwünscht sind ein fleckiges oder ungleichmäßiges Erscheinungsbild, rötliche Verfärbungen („Rosten“) oder ein zu schwach ausgeprägtes „ausbleichen“ der Haarspitzen.
Silvermane – Genetik und Vererbungsverhalten
Bei Silvermane handelt es sich genetisch um ein dominantes Gen.Der Phänotyp tritt bei heterozygoten Tieren schon auf.


Homozygote Form vermutlich letal
Erfahrungsberichte aus der Züchterpraxis deuten darauf hin, dass die homozygote (reinerbige) Form des Silvermane-Gens vermutlich letal ist. Rückschlüsse darauf ergeben sich vor allem aus Beobachtungen der Wurfstärke: Bei Verpaarungen Silvermane × Silvermane fällt die Nachkommenzahl häufig deutlich geringer aus.
Es wird angenommen, dass homozygote Embryonen bereits in einem sehr frühen Stadium der Trächtigkeit resorbiert werden – ein natürlicher Vorgang, bei dem das nicht lebensfähige Gewebe vom mütterlichen Organismus abgebaut wird. Diese Resorption erfolgt so früh, dass weder der restliche Wurf noch die Muttertiere gesundheitlich beeinträchtigt werden.
